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LOCATION:IÖR\, Weberplatz 101217 Dresden
SUMMARY:AUSFALLEN: Strom aus der Mühle: Rückenwind für die Wirtschaft im
  Norden?
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DESCRIPTION:Speaker: MUSS LEIDER AUSFALLEN!  Prof. Dr. Johannes Bröcker\nI
 nstitute of Speaker: Universität Kiel\nTopics:\nUmwelt\, Wirtschaft\, Mas
 chinenwesen\, Elektro- u. Informationstechnik\n Location:\n  Name: IÖR ()
 \n  Street: Weberplatz 1\n  City: 01217 Dresden\n  Phone: +49 (0)351 46 79
 -241\n  Fax: +49 (0)351 46 79-212\nDescription: Die Politik und Wirtschaft
  im nördlichsten Bundesland Schleswig-Holstein verspricht sich von der En
 ergiewende und insbesondere vom Zubau der erneuerbaren Energien oftmals ei
 ne doppelte Rendite. Nicht nur werde hierzulande durch die ambitionierten 
 Ausbaupläne der Landesregierung ein entscheidender Beitrag zum Klimaschut
 z geleistet\, sondern gleichzeitig auch bedeutende Wertschöpfung und zahl
 reiche Arbeitsplätze geschaffen.   Ob solche Erwartungen berechtigt sind\
 , hat eine Studie des Instituts für Regionalforschung an der Universität
  Kiel untersucht. Sicher ist\, man muss zwischen den kurz- bis mittelfrist
 igen und den langfristigen Effekten unterscheiden. Erreicht die Landesregi
 erung ihr Ziel\, bis 2020 vier- bis fünffach so viel Strom durch erneuerb
 are Energien zu generieren wie das Land selbst verbraucht\, so entstehen i
 n der Spitze eine jährliche Wertschöpfung von 835 Millionen Euro und 770
 0 Arbeitsplätze. Dies entspricht etwa einem Prozent des schleswig-holstei
 nischen BIP und 0\,6 Prozent der Beschäftigten.   Dauerhaft bleiben nach 
 2020 aber nur etwa 3600 Jobs durch den Betrieb der zugebauten Anlagen. Gru
 nd für die schwache Ausbeute ist vor allem die geringe Fertigungstiefe Sc
 hleswig-Holsteins bei Windmühlen. Die Stärke des Landes liegt aber in de
 r Entwicklung der dazugehörigen Innovationen und des Planungs-Know-how\, 
 welches weltweit exportiert wird.    Johannes Bröcker hat in Freiburg im 
 Breisgau und Kiel Wirtschaftswissenschaften studiert\, wurde in Kiel 1983 
 promoviert und hat sich dort auch 1992 zum Thema „Numerische multiregion
 ale Gleichgewichtsanalyse“ habilitiert. 1993 wurde er als Professor für
  Makroökonomie und Raumwirtschaft an die Technische Universität Dresden 
 berufen\, folgte jedoch im Jahr 2000 dem Ruf zurück an die Christian-Albr
 echts-Universität Kiel. Johannes Bröcker leitete dort bis Oktober 2015 a
 ls Professor für Internationale und Regionale Wirtschaftsbeziehungen das 
 Institut für Regionalforschung. Dort forschte er zu Fragen der räumliche
 n Wirtschaftsentwicklung und nahm dabei insbesondere die europäische Eben
 e in den Blick. Spezielles Interesse galt der Infrastrukturpolitik. Johann
 es Bröcker forschte auch zu Fragen der Regional- und Standortentwicklung 
 in der näheren Umgebung\, in Norddeutschland und Schleswig-Holstein. Er i
 st Autor von zahlreichen wissenschaftlichen Artikeln und Lehrbüchern.
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