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Vortrag mit Podiumsdiskussion: "Expertendämmerung? Öffentliche Konflikte um wissenschaftliche Autorität"

Datum
08.10.2019
Zeit
18:30 - 23:59
Sprecher
Caspar Hirschi
Zugehörigkeit
Universität St. Gallen
Serie
Öffentlicher Abendvortrag
Sprache
de
Hauptthema
Gesellschaft, Philos., Erzieh.
Andere Themen
Gesellschaft, Philos., Erzieh.
Host
sfb1285@tu-dresden.de
Beschreibung

"Expertendämmerung? Öffentliche Konflikte um wissenschaftliche Autorität"

Ein Vortrag von:

  • Caspar Hirschi (https://www.alexandria.unisg.ch/persons/Caspar_Hirschi)- Professur für Allgemeine Geschichte an der Universität St. Gallen

Im Anschluss  findet eine Podiumsdiskussion statt. Mit unserem Gast diskutieren:

  • Marina Münkler (https://tu-dresden.de/gsw/slk/germanistik/altgerm/die-professur/inhaberin) - Professur für Ältere und frühneuzeitliche deutsche Literatur und Kultur an der TU Dresden; Stellvertretende Sprecherin des SFB 1285 'Invektivität'
  • Thomas Henle (https://tu-dresden.de/mn/chemie/lc/lc1/die-professur/inhaber)  - Professur für Lebensmittelchemie an der TU Dresden
  • Jochen Schanze (https://tu-dresden.de/bu/umwelt/p-u-r/die-professur/inhaber-in) - Professur für Umweltentwick­lung und Risikomanagement an der TU Dresden

Moderation:

  • Cornelius Pollmer (https://www.sueddeutsche.de/autoren/cornelius-pollmer-1.1143170) - Sueddeutsche Zeitung

Seit mehr als 50 Jahren ist in der Soziologie davon die Rede, dass sich die Industriegesellschaft in eine Wissensgesellschaft transformiert habe, die zu einem Sieg des Wissens über das Nicht-Wissen führen werde. Diese Erwartung war auch mit der Hoffnung verbunden, dass sich bei einer immer besseren Zugänglichkeit von Wissen die Kommunikation zunehmend rationaler gestalten werde. Das hat sich zwischenzeitlich als gründlicher Irrtum erwiesen. Die Wissensgesellschaft zeichnet sich nicht durch eine allgemeine Verbreiterung des Wissens aus, sondern durch ein generalisiertes Misstrauen gegenüber Experten und Institutionen. Sie zeichnet sich nicht durch eine gesteigerte Rationalität von Kommunikationen aus, sondern durch gesteigerte Emotionalität, nicht durch Anerkennung, sondern durch Herabsetzung. Invektivität, d.h. die Modalität der Herabsetzung, die sich quasi ubiquitär in unterschiedlichen Konstellationen und mit zunehmender Dynamik verbreitet, ist damit zu einem zentralen Modus gesellschaftlicher Kommunikation geworden. Was bedeutet das für die zukünftige Verbreitung und Anerkennung von Expertise? Dieser Frage will die Podiumsdiskussion des SFB 1285 nachgehen.

Eintritt frei

Kontakt: sfb1285@tu-dresden.de (mailto:sfb1285@tu-dresden.de)

Vortrag und Podiumsdiskussion finden im Rahmen der Veranstaltungsreihe "TU Dresden im Dialog" (https://tu-dresden.de/tu-dresden/profil/exzellenz/tud-im-dialog/index)statt.

Links

Letztmalig verändert: 07.10.2019, 00:08:50

Veranstaltungsort

TUD DülfersaalDülferstraße101069Dresden

Veranstalter

TUD SFB 1285: Invektivität Falkenbrunnen, Chemnitzer Straße48b01187Dresden
Telefon
+49 351 463-43849
E-Mail
TUD SFB 1285: Invektivität
Homepage
www.invectivity.com
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