Die Entwicklung hört nicht auf: Wie Erfahrung und Aktivität lebenslang das Gehirn verändern
- Datum
- 25.10.2012
- Zeit
- 19:00 - 22:00
- Sprecher
- Prof. Gerd Kempermann
- Zugehörigkeit
- Zentrum für Regenerative Therapien Dresden
- Sprache
- de
- Hauptthema
- Biologie
- Andere Themen
- Biologie
- Host
- Mike Karl
- Beschreibung
- Mit 25 ist der Höhepunkt erreicht und danach geht es nur noch bergab. Zumindest was geistige Leistungsfähigkeit und die Zahl unserer Nervenzellen angeht. Jedes Glas Bier zu viel, jeder Kopfball und jeder Sprung vom Beckenrand bringen Nervenzellen um. Wenn dann nicht mehr genügend Zellen da sind, bekommen wir eine Demenz. Stimmt das wirklich und ist das so einfach? Nervenzellen wachsen in der Tat nicht nach, und es schadet nicht, gut auf sie aufzupassen. Aber es gibt doch eine sehr wichtige und gerade im Hinblick auf die Demenzen interessante Ausnahme von der Regel "Keine neuen Nervenzellen im erwachsenen Gehirn!". Ausgerechnet der Hippocampus, die Hirnregion, die für unser Langzeitgedächtnis sorgt, bildet lebenslang neue Nervenzellen. Und wer mehr erlebt und aktiver ist, hat auch mehr neue Nervenzellen in dieser Region. Könnte man das nicht vielleicht für die Prävention und Behandlung von Demenzen ausnutzen?
Letztmalig verändert: 21.08.2012, 13:31:39
Veranstaltungsort
Center for Regenerative Therapies Dresden (Auditorium left)Fetscherstraße10501307Dresden
- Telefon
- +49 (0)351 458 82052
- Fax
- +49 (0)351 458 82059
- TUD CRTD
- Homepage
- https://tu-dresden.de/cmcb/crtd
Veranstalter
Center for Regenerative Therapies DresdenFetscherstraße 10501307Dresden
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- +49 (0)351 458 82052
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