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LOCATION:Institut für Medizinische Informatik und Biometrie (IMB)\, Blasew
 itzer Straße 8601307 Dresden
SUMMARY:Aringer: Starre Ergebnisverhältnisse trotz unterschiedlicher Thera
 pieansätze bei rheumatoider Arthritis
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DESCRIPTION:Speaker: Prof. Dr. med. univ. Martin Aringer\nInstitute of Spea
 ker: TU Dresden\, Medizinische Klinik und Poliklinik III\, Rheumatologie\n
 Topics:\nBiologie\, Medizin\n Location:\n  Name: Institut für Medizinisch
 e Informatik und Biometrie (IMB) (Haus 105\, Blasewitzer Straße 86 3rd fl
 oor\, room 3.465)\n  Street: Blasewitzer Straße 86\n  City: 01307 Dresden
 \n  Phone: \n  Fax: \nDescription: Die rheumatoide Arthritis (RA) ist mit 
 einer Prävalenz von etwa 0\,5% eine verhältnismäßig häufige Autoimmun
 -Systemerkrankung. Eine Heilung ist derzeit nicht möglich. Mit der heutig
 en Therapie sind aber die meisten Patienten in eine Krankheitsremission un
 ter Therapie zu bekommen. Die entscheidende Medikamentengruppe ist die der
  immunmodulierenden Basistherapeutika\, auf Englisch DMARDs (disease modif
 ying anti-rheumatic drugs). Bor allem für zwei Untergruppen\, die biologi
 cal DMARDs (bDMARDs)\, zu denen TNF-Blocker\, Interleukin-6-Rezeptor-Block
 er\, der Kostimulationshemmer Abatacept und der Anti-B-Zell-Antikörper Ri
 tuximab gehören\, und für die targeted synthetic DMARDs (tsDMARDs)\, von
  denen es bisher nur die Januskinase-Hemmer Baricitinib und Tofacitinib gi
 bt\, liegen zahlreiche große randomisierte klinische Prüfungen vor. Der 
 klassische Endpunkt dieser Studien ist die ACR20\, die einer Verbesserung 
 um mindestens 20% in wichtigen Krankheitsdomänen (in jedem Fall bei der Z
 ahl geschwollener und druckschmerzhafter Gelenke und bei mindestens 3 der 
 5 anderen Parameter (Arzt-Globaleinschätzung\, Patienten-Globaleinschätz
 ung. Patienten-Schmerz-Einschätzung\, Funktion mittels Health Assessment 
 Questionnaire\, C-reaktives Protein) entspricht. Zudem werden ACR 50 und A
 CR 70 angegeben. Dabei ist auffällig\, dass weitestgehend unabhängig von
  der jeweiligen Substanz  die Verteilung in einer bestimmten Population pr
 aktisch immer gleich ist. Für Patienten nach nicht ausreichender Krankhei
 tskontrolle unter Methotrexat sind das immer etwa 70% ACR20\, 50% ACR50 un
 d 25% ACR70. Für Patienten mit nicht ausreichendem Ansprechen auf ein ers
 tes bDMARD liegen die Werte ebenso weitgehend konstant bei 55% ACR20\, 40%
  ACR50 und 15% ACR70. Das ist auch insofern erstaunlich\, als unterschiedl
 iche Patienten auf unterschiedliche Therapien ansprechen\, obwohl es dafü
 r keine Prädiktoren gibt. Die Frage ist daher\, ob es für dieses Verhalt
 en ein Modell gibt\, das diese Ergebnisse erklären könnte.
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