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LOCATION:TUD Andreas-Pfitzmann-Bau\, Nöthnitzer Straße 4601069 Dresden
SUMMARY:Gocht: \"Ein Framework zur Optimierung der Energieeffizienz von HPC
 -Anwendungen auf der Basis von Machine-Learning-Methoden”
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DESCRIPTION:Speaker: Andreas Gocht\nInstitute of Speaker: ZIH\nTopics:\nInf
 ormatik\n Location:\n  Name: TUD Andreas-Pfitzmann-Bau (APB 1004 (Ratssaal
 ))\n  Street: Nöthnitzer Straße 46\n  City: 01069 Dresden\n  Phone: \n  
 Fax: \nDescription: Energieeffizienz ist ein sehr wichtiger Aspekt beim Be
 trieb von Hochleistungsrechnern. Optimierungen der Leistungsaufnahme sind 
 nicht nur wichtig um den Energieverbrauch der Systeme und damit die Stromk
 osten zu reduzieren\, sie sind auch zwingend notwendig\, um das Ziel eines
  HPC-Systems mit Exascale-Leistung bei einem Energiebedarf von max. 20 MW 
 zu erreichen. Neben der Möglichkeit der Erhöhung der Gebäude-Energieeff
 izienz– einschließlich der Kühlung – gibt es ein hohes Potenzial\, d
 urch eine an der Software angepassten Hardwarekonfiguration die Energieeff
 izienz zu erhöhen. Das Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der
  Wissenschaften (LRZ) konnte durch eine solche Optimierung bis zu 6% Energ
 ie und damit bis zu 200.000� Stromkosten jährlich einsparen.    Wenn in
  einer Erweiterung zum statischen Ansatz des LRZ die CPU-Frequenz dynamisc
 h geändert wird während die Anwendung läuft\, lässt sich die Energieef
 fizienz weiter steigern. Dabei wird der Energieverbrauch bei verschiedenen
  Konfigurationen vermessen\, um abschließend für die verschiedenen Progr
 ammbereiche die jeweils effizienteste Einstellung zu wählen. Die initial 
 erzielten Ergebnisse sehen bereits vielversprechend aus. Eine Änderung de
 r Anwendungslast kann allerdings dazu führen\, dass die Anwendung erneut 
 optimiert werden muss. Gleiches gilt für Änderungen am Quellcode. Ziel d
 ieser Dissertation ist es deshalb\, ein Framework zu entwickeln\, das auf 
 Änderungen in Laufzeitverhalten oder Programstruktur von Programme eingeh
 en kann.  Dafür sind tiefe neuronale Netze besonders gut geeignet\, da si
 e Zusammenhänge zwischen Eingabedaten und der Zielfunktion\, in diesem Fa
 ll eine optimale Einstellung\, lernen und generalisieren können.    Zum A
 nlernen von neuronalen Netzen wird eine breite Datenbasis benötigt. Im HP
 C bieten sich dafür sogenannte Hardware Performance-Counter an\, die vers
 chiedene Ereignisse im Prozessor messen. Die manuelle Auswahl von relevant
 en Ereignissen stellt eine Herausforderung dar und muss für jede Prozesso
 rarchitektur erneut erfolgen. Es gibt verschiedene Verfahren die genutzt w
 erden können\, um die Auswahl von Ereignissen zu automatisieren. Dass die
 se Verfahren genutzt werden können um neuronale Netze zu trainieren\, hab
 en erste Versuche gezeigt.    Moderne Prozessoren bieten – neben der Mö
 glichkeit eine Frequenz für die Prozessorkerne festzulegen – auch die M
 öglichkeit den sogenannten Uncore-Bereich zu regeln. Dieser ist für die 
 Kommunikation der Kerne untereinander und mit dem Speicher zuständig. Um 
 Ereignisse auszuwählen\, die mit beiden Frequenzen korrelieren\, wurden i
 m Rahmen der Dissertation die oben genannten Verfahren erweitert.    Neben
  ersten Ergebnissen wird das sogenannte Q-Learning vorgestellt\, und evalu
 iert\, inwieweit sich dieses mit tiefen neuronalen Netzen kombinieren läs
 st.     Diese Veranstaltung wird unterstützt von <b>ZIH</b>.
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