MeBi

Starre Ergebnisverhältnisse trotz unterschiedlicher Therapieansätze bei rheumatoider Arthritis

Date
Oct 26, 2017
Time
2:30 PM - 3:30 PM
Speaker
Prof. Dr. med. univ. Martin Aringer
Affiliation
TU Dresden, Medizinische Klinik und Poliklinik III, Rheumatologie
Series
IMB - Seminar
Language
de
Main Topic
Medizin
Other Topics
Biologie, Medizin
Host
IMB
Description
Die rheumatoide Arthritis (RA) ist mit einer Prävalenz von etwa 0,5% eine verhältnismäßig häufige Autoimmun-Systemerkrankung. Eine Heilung ist derzeit nicht möglich. Mit der heutigen Therapie sind aber die meisten Patienten in eine Krankheitsremission unter Therapie zu bekommen. Die entscheidende Medikamentengruppe ist die der immunmodulierenden Basistherapeutika, auf Englisch DMARDs (disease modifying anti-rheumatic drugs). Bor allem für zwei Untergruppen, die biological DMARDs (bDMARDs), zu denen TNF-Blocker, Interleukin-6-Rezeptor-Blocker, der Kostimulationshemmer Abatacept und der Anti-B-Zell-Antikörper Rituximab gehören, und für die targeted synthetic DMARDs (tsDMARDs), von denen es bisher nur die Januskinase-Hemmer Baricitinib und Tofacitinib gibt, liegen zahlreiche große randomisierte klinische Prüfungen vor. Der klassische Endpunkt dieser Studien ist die ACR20, die einer Verbesserung um mindestens 20% in wichtigen Krankheitsdomänen (in jedem Fall bei der Zahl geschwollener und druckschmerzhafter Gelenke und bei mindestens 3 der 5 anderen Parameter (Arzt-Globaleinschätzung, Patienten-Globaleinschätzung. Patienten-Schmerz-Einschätzung, Funktion mittels Health Assessment Questionnaire, C-reaktives Protein) entspricht. Zudem werden ACR 50 und ACR 70 angegeben. Dabei ist auffällig, dass weitestgehend unabhängig von der jeweiligen Substanz die Verteilung in einer bestimmten Population praktisch immer gleich ist. Für Patienten nach nicht ausreichender Krankheitskontrolle unter Methotrexat sind das immer etwa 70% ACR20, 50% ACR50 und 25% ACR70. Für Patienten mit nicht ausreichendem Ansprechen auf ein erstes bDMARD liegen die Werte ebenso weitgehend konstant bei 55% ACR20, 40% ACR50 und 15% ACR70. Das ist auch insofern erstaunlich, als unterschiedliche Patienten auf unterschiedliche Therapien ansprechen, obwohl es dafür keine Prädiktoren gibt. Die Frage ist daher, ob es für dieses Verhalten ein Modell gibt, das diese Ergebnisse erklären könnte.

Last modified: Oct 18, 2017, 1:36:02 PM

Location

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